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Pädagogische Tätigkeit

Neben ihren sängerischen Verpflichtungen gibt Katharina Wollitz ihre künstlerischen Erfahrungen schon seit einigen Jahren an Schüler und Studenten weiter. Die diplomierte Gesangspädagogin ist seit 2003 an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt beschäftigt. Außerdem war sie als Jurorin bei Gesangswettbewerben tätig, so u.a. beim Deutschen Musikwettbewerb für Amateure Frankfurt sowie beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" Rheinland-Pfalz. Sie ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen BDG (European Voice Teachers Association EVTA) und im Deutschen Tonkünstlerverband (DTKV).






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Privater Gesangsunterricht

Amateur- und Chorsänger/Innen: Neben einer grundlegenden Gesangstechnik werden insbesondere musikalische Inhalte, wie Interpretation, Phrasierung und Ausdruck vermittelt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit von Ensemble-Unterricht. Hier werden die im Einzelunterricht erarbeiteten Stücke (Duette, Terzette etc.) nachfolgend mit entsprechenden Gesangspartnern zusammen geprobt.

Berufs-Sänger und Schauspieler/Innen: Der Unterricht beinhaltet eines individuelles Coaching und Partienstudium für aktuelle Produktionen und Konzerte. Außerdem können Programme für Wettbewerbe zusammen ausgewählt und erarbeitet werden.

Angehende Musikstudierende: ... werden auf die bevorstehende Aufnahmeprüfung im Fach Gesang vorbereitet. In den vergangenen Jahren haben Schüler erfolgreich Aufnahmeprüfungen für ein Gesangs-/Musikstudium an diversen Musikinstituten absolviert, z.B.:
- Lehramt Musik / Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt
- Instrumental- und Gesangspädagogik / Wiesbadener Musikakademie
- Schauspiel / Hochschule für Musik und Theater Leipzig
- Instrumental- und Gesangspädagogik / Akademie für Tonkunst Darmstadt
- Toningenieur / Robert-Schumann Hochschule Düsseldorf



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Schülerkonzerte

Öffentliche Auftritte bieten ein Podium, das Erlernte in der Praxis umsetzen zu können sowie Bühnenpräsenz, Ausstrahlung und Präsentation zu entwickeln. Gleichzeitig werden die Situation des Vorsingens und die Beherrschung von Lampenfieber trainiert. Hierzu werden u.a. auch szenische Werke einstudiert und im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungskonzeptionen aufgeführt.

In den vergangenen Jahren konnten sich Gesangschüler in verschiedenen Konzerten, u.a. im Rahmen der Literatur-Preisverleihung des Lyrikwettbewerbes 2002 in der "Bermbacher Scheune" (Idstein) mit Liedvertonungen - sowie 2004 beim Sommerfestival "Arte e cultura" Idstein im großen Ensemble präsentieren.




Operette "Mesdames de la Halle"

Den bisherigen Höhepunkt bildeten die Aufführungen der Operette "Mesdames de la Halle" von Jacques Offenbach 2002 in der Stadthalle Idstein. Dieses mit Hilfe von Sponsoren durchgeführte Groß-Projekt beinhaltete alle realen Voraussetzungen einer Musiktheateraufführung - ein komplettes Bühnenwerk mit Gesang und Dialog, in Kostüm und Maske und mit Orchesterbegleitung.

Presse:

Lokalzeitung am Sonntag (Idstein) - 26. Mai 2002: EHRGEIZIGES OPERETTENPROJEKT GELUNGEN: BEGEISTERUNG BEI PUBLIKUM UND TV-TEAM
Das Experiment war ehrgeizig, und es ist gelungen. Die Aufführung von Jacques Offenbachs volkstümlicher Operette "Mesdames de la Halle" in der Idsteiner Stadthalle wurde bei der gestrigen Premiere begeistert aufgenommen. Professionelles Laientheater - eigentlich ist das ja ein Widerspruch, aber es trifft genau auf das zu, was in dieser außergewöhnlichen und sehenswerten Inszenierung den Besuchern geboten wird. (...) Laiensänger im Alter von 16 bis 54 Jahren stehen auf der Bühne und beeindrucken mit ihren gesanglichen und darstellerischen Leistungen. (...) Das hessische Fernsehen hatte in der Sendung HESSENTIPP am Freitag über das Projekt berichtet. Schon das Fernsehteam war bei den Dreharbeiten in der Idsteiner Stadthalle sehr geeindruckt, und den Besuchern der gestrigen Premiere ging es nicht anders. Bürgermeister Gerhard Krum hat die Schirmherrschaft übernommen und damit die Bedeutung des Vorhabens unterstrichen, professionelles Laientheater auf die Bühne der Stadthalle zu bringen, die nun schon vor dem Hessentag Schauplatz eines außergewöhnlichen Ereignisses wurde (...).


Idsteiner Zeitung - 30. Mai 2002: OPERETTENABEND DER EXTRAKLASSE
(...) Bei der Aufführung in Idsteins vollbesetzter Stadthalle war somit zur wachsenden Begeisterung des Publikums die Umsetzung eines langfristig ins Auge gefassten Projekts (...) hervorragend geglückt. (...) Die solistisch und chorisch besetzten Gesangsnummern bewiesen insgesamt das erreichte hohe Niveau stimmlicher Beherrschung, ebenso die Fähigkeit, im Zusammenwirken nach den szenischen Erfordernissen entweder dramatisch zu eskalieren oder sich zurückzunehmen. Hervorragend auch das Zusammenwirken des elfköpfigen vorzüglich intonierten "Salon-Orchesters" mit den Sängerinnen unter der Leitung von Katharina Wollitz, was entscheidend zur Dynamisierung des Bühnengeschehens beitrug.



Opernkonzert "Heitere Häppchen"

Unter dem Titel "Heitere Häppchen aus Oper und Operette" fand 2006 im Gerberhaus Idstein eine szenisches Opernkonzert statt, das sich aus einem Potpourri mit Ensembleszenen zusammensetzte. Das Programm wurde nachfolgend auch im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Neuen Musikschule Geisenheim e.V. in der Rheingau-Schule Geisenheim sowie mit der Akademie für Tonkunst in Darmstadt im Großen Saal der Akademie aufgeführt.

Presse:

Idsteiner Zeitung - 10. April 2006: Allerlei "Heitere Häppchen aus Oper und Operette" lockten zahlreiche Liebhaber des Genres ins Gerberhaus (...). Nach rund eineinhalb Stunden professionellem Gesang und packendem Schauspiel war die Begeisterung enorm. (...) Ausschnitte aus bekannten Werken wie "Der Bettelstudent", "Figaros Hochzeit" oder "Der Freischütz" wechselten einander ab und ergaben ein temporeiches und beeindruckend dargebotenes Potpourri der beliebtesten Melodien.



Brahms "Liebesliederwalzer"

2008 konnten sich SchülerInnen in einem Konzert-Programm mit Klavierwerken und Liedern aus Klassik und Romantik im Kulturtreff "Die Scheune" in Geisenheim präsentieren.

Presse:

Rheingauer Echo - 21. Mai 2008: EIN LÄCHELN VON BRAHMS "Nachtigall, sie singt so schön": MeisterschülerInnen-Konzert in der Scheune

(sm) - "Danke dafür, dass wir miterleben durften, wie mit Begeisterung und Elan Musik entsteht", sagte Volker Henkel, Vorsitzender des Fördervereins Kulturtreff "Die Scheune", nach dem Konzert. Pianistin Susanne Schelhorn und Sängerin Katharina Wollitz hatten sechs ihrer Meisterschüler vorgestellt (...) Die Zuhörer erlebten eineinhalb Stunden intensiv vorgetragene Musik von jungen Talenten, deren Begeisterung ansteckend wirkte. (...) Das Quartett, reizvoll zusammengestellt aus einem Tenor, einer Sopranistin, einem Bass und einer Altstimme, überzeugte durch stimmliches Talent und ausdrucksvollen Vortrag. Gastgeber Volker Henkel, mit erhöhter künstlerischer Sensitivität ausgestattet, war sich sogar sicher, er hätte den Geist des alten Johannes Brahms selbst gegen Schluss des Konzerts in einer Ecke der Scheune wahgenommen. (...) Was nicht nur dem als eher grantig bekannten Komponisten, sondern auch dem Publikum so gefiel, war der Abschluss des Konzerts, den alle sechs Musiker gemeinsam gestalteten mit einem Auszug aus den Brahms'schen "Liebesliederwalzern" - "Wie des Abends schöne Röte", "Die grüne Hopfenranke", "Ein kleiner, hübscher Vogel", Wohl schön bewandt", "Am Donaustrande", "Vöglein durchrauscht die Luft", "Nachtigall, sie singt so schön" und "Ein dunkler Schacht ist Liebe".